Wer hätte das gedacht?

BfArM twittert

Eine Hand hält vor türkisfarbenem Hintergrund eine weiße Sprechblase in die Höhe. Darauf sind zwei blaue Vogelsilhouetten abgebildet.

Ab sofort "zwitschert" das BfArM bei Twitter.

Quelle: zakokor/Fotolia

Wer glaubt, Behördendeutsch sei langwierig, dem zeigt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, dass es auch anders kann und ihm 140 Zeichen reichen, um Botschaften zu vermitteln. Seit gestern ist die Behörde bei Twitter aktiv.

Bei Risikomeldungen zu Medizinprodukten und Produktrückrufen ist Eile geboten. Auch andere tagesaktuelle Informationen will das BfArM seinen Zielgruppen künftig schneller mitteilen. Deshalb hat die Behörde nun den Schritt zum Kurznachrichtendienst Twitter gemacht. Bürger, Patienten und Fachkreise finden künftig Rote-Hand-Briefe oder BfArM-Nachrichten nicht mehr ausschließlich auf der BfArM-Internetseite, sondern auch auf dem Portal mit dem blauen Spatz. Dafür müssen sie @bfarm_de folgen. „Damit wollen wir unsere Arbeit künftig noch transparenter machen“, begründet Professor Dr. Karl Broich, Präsident des BfArM, diese Entscheidung. Das Angebot stößt auf große Resonanz: 470 Follower am zweiten Tag bekommt nicht jeder.

Twitter ist für das BfArM ein zusätzlicher Informationskanal, betont die Behörde. Alle amtlichen und regulatorischen Informationen des BfArM sind weiterhin an den bekannten Stellen auf der BfArM-Internetseite zu finden. Auch die bekannten Möglichkeiten, mit dem BfArM Kontakt aufzunehmen, bleiben erhalten.

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