Neues Video auf Medizintechnologie.de

Strategie für Hidden Champions

Dr. Florian Frensch von Philipps GmbH Market DACH im Video: "Der Strategieprozess muss zu Handlungen in der Politik führen, damit der Rahmen für Innovationen geschaffen werden kann."

Quelle: VDI TZ/ Leo Seidel

2016 fand die Nationale Strategiekonferenz in Berlin statt. Jetzt gibt es dazu ein Video mit wichtigen Stimmen aus Forschung und Entwicklung, der Politik sowie den kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Unter anderem kommen Christan Erbe von der Erbe Elektromedizin GmbH, Heinrich Wecker von der CeramTech GmbH und Bundestagsmitglied Stefan Albani (CDU) zu Wort.

2016 fand die Nationale Strategiekonferenz in Berlin statt. Rund 180 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen folgten am 31. Mai zum zweiten Mal nach 2014 der Einladung der Bundesregierung. Die Teilnehmer der Strategiekonferenz diskutierten mit Staatssekretären des Bundesforschungs-, Bundesgesundheits- und Bundeswirtschaftsministeriums über das Thema Digitalisierung und andere aktuelle Herausforderungen der Branche.

Das Bundesforschungsministerium stellte auf der Veranstaltung ein Fachprogramm Medizintechnik vor, das auf Grundlage der Handlungsempfehlungen des Strategieprozesses die Innovationsförderung des Bundes neu aufstellt. „Mit diesem Fachprogramm, das einen programmatischen Rahmen für die Forschungsförderung der nächsten zehn Jahre liefert, wollen wir eine neue Form der Forschungs- und Innovationsförderung etablieren – weg von der Technologieförderung hin zur innovations- und bedarfsorientierten Förderung“, sagt Evelyn Obele, Leiterin des Referates Gesundheitswirtschaft im Bundesministerium für Forschung und Entwicklung. „Wir wollen mit diesem Fachprogramm die Verbindung zwischen Unternehmen und Versorgungsforschung verbessern, um den Unternehmen zu ermöglichen, noch besser auf Versorgungsbedarfe hin zu innovieren.“  

Der Nationale Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ läuft seit sechs Jahren. Die Bundesregierung schob den Strategieprozesses „Innovationen in der Medizintechnik“ 2011 an, um Antworten auf die großen Herausforderungen der Medizintechnik-Branche zu bekommen. Der demografische Wandel, knapper werdende finanzielle Ressourcen und gestiegene Anforderungen an die Sicherheit von Produkten haben den Innovationsprozess in den vergangenen Jahren immer komplexer werden lassen.

„Ich wünsche mir, dass die Akteure weiterhin den Dialog weiterführen, dass sie weiterhin dazu bereit sind, mit uns, mit den Ministerien, aber auch mit den anderen Akteuren in den Dialog zu treten. Und ich wünsche mir, dass sie die Möglichkeiten und Chancen des neuen Fachprogramms Medizintechnik ausprobieren und für sich entdecken. Das wir alle zusammen am Standort Deutschland noch für viele Innovationen in der Medizintechnik sorgen“, sagt Obele. 

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