Nachrichten

Alle müssen mitmachen

Viele Krankenhäuser erbringen die erforderliche Mindestmenge an Operationen nicht und rechnen die Eingriffe trotzdem ab. Dem will der Gemeinsame Bundesausschuss einen Riegel vorschieben.

Für viele Krankenhäuser und Universitätskliniken wird es 2019 ernst. Eine neue Mindestmengenregelung für planbare Krankenhausleistungen wird scharf geschaltet und setzt das Verfahren neu auf.

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Endlich: neue Abrechenziffern

Seit 1. April können Ärzte Videosprechstunde und radiologische Telekonsile zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: Ab April gibt es neue EBM-Ziffern für die ambulante Abrechnung telemedizinischer Leistungen. Damit ist die Defibrillator-Fernabfrage nicht mehr allein auf weiter Flur.

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G-BA beschließt erste Erprobungs-Richtlinie

Bei der MRT-gesteuerten hochfokussierten Ultraschalltherapie wird der Patientin ein gutartiger Tumor mit gebündelten Ultraschallstrahlen entfernt. Die Methode soll auf ihren Nutzen untersucht werden. Der G-BA hat zu diesem Zweck seine erste Erprobungs-Richtlinie nach §137e SGB V zur Bewertung einer neuen medizinischen Behandlungsmethode beschlossen.

Bei seiner letzten Öffentlichen Sitzung im Jahr 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gestern die erste Erprobungs-Richtlinie zur Bewertung einer neuen medizinischen Behandlungsmethode beschlossen.

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Ultraschall gegen Ruptur

Vor allem Männer sind von Bauchaortenaneurysmen betroffen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen, die Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen zur GKV-Leistung zu machen. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin begrüßt diese Entscheidung.

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G-BA nimmt AK-Stents aus der Regelversorgung

Die Kardiologen setzen die Stents im Katheterlabor ein.

Der Gemeinsame Bundesausschuss sieht keinen Zusatznutzen in den antikörperbeschichteten Stents und nimmt sie aus der Regelversorgung - ausgenommen für komplizierte Fälle. Die Kardiologen hatten diese Entscheidung bereits erwartet, nachdem das IQWIG im vergangenen Jahr keinen Zusatznutzen nachweisen konnte.

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Psychotherapie online fortsetzen

Wie eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer ergab, muss ein Patient auf sein erstes Gespräch mit einem Therapeuten durchschnittlich drei Monate warten, im Osten des Landes sogar fünf.  Online-Therapieangebote könnten Abhilfe schaffen.

Die AOK Nordost bietet ihren Versicherten als erste Kasse die Möglichkeit, eine begonnene Psychotherapie zeitweise online über eine Video-Sprechstunde fortzusetzen.

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Verordnung sorgt für Klarheit

Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz will es so: Der Gemeinsame Bundesausschuss muss bei Hochrisiko-Medizinprodukte wie Herzschrittmacher einer frühen Nutzenbewertung unterziehen.

Der neue §137 h des Sozialgesetzbuches V sieht eine frühe Nutzenbewertung von Medizinprodukten hoher Risikoklassen vor. Am 1. Januar 2016 ist die Medizinproduktebewertungsverordnung in Kraft getreten. Sie präzisiert die Voraussetzungen für eine solche Nutzenbewertung.

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Ein Schritt vor, einer zurück

Der Gesetzgeber fordert seit langem Abrechnungsmöglichkeiten für telemedizische Leistungen. Jetzt gibt es zwar eine Abrechnungsziffer - die Herzschrittmacherkontrolle ist davon allerdings ausgenommen.

Kurz vor Weihnachten hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung bekannt gegeben, dass mit der Herzschrittmacherkontrolle eine erste telemedizinische Leistung den Weg in die ambulanten Abrechnungskataloge gefunden habe. Leider stimmt das nur teilweise.

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