Nachrichten

Unverrückbar wie eine Miesmuschel

Berliner Forscher programmieren Muschen um, um einen Biokleber zu finden, der Knochenbrüche heilen könnte.

Miesmuscheln produzieren ein Haftprotein, dass sie bombenfest an ihrem nassen Wohnort festhält. Berliner Forscher können diesen Klebstoff jetzt mit Hilfe umprogrammierter E. coli-Bakterien herstellen. Der Superleim könnte die Knochenheilung und Wundversorgung revolutionieren.

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Künstliche Lunge zum Implantieren

Zentral für die Entwicklung einer implantierbaren künstlichen Lunge ist die Verbesserung der Biokompatibilität der Oberflächen, die mit dem Blut in Kontakt kommen. Der Gasaustausch findet über Hohlfasermembranen statt. Die Vergrößerung um 350 Mikrometer zeigt eine Hohlfasermembran, die von den Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover mit Zellen besiedelt wurde. Sie wurden aus Nabelschnurblut isoliert.

In einem bundesweiten Verbundprojekt wollen Forscher eine implantierbare Biohybrid-Lunge entwickeln, die das Atmungsorgan unterstützt oder sogar vollständig ersetzt. Ein solches System könnte die Lebensqualität von Patienten mit schweren chronischen Lungenerkrankungen massiv verbessern.

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Medikamentenabgabe mit innovativen Implantaten

In Potsdam werden jetzt Implantate entwickelt, um Medikamente geziehlter im Körperr der Patienten transportieren zu können. Brandon Loudermilk (rechts im Bild) wurde zum Geschäftsführer der B. Braun Miethke GmbH & Co. KG ernannt. Oliver Ewert ist Entwicklungsingenieur desselben Unternehmens.

Die Aesculap AG und die Christoph Miethke GmbH & Co. KG bauen ihre Zusammenarbeit in einem Joint Venture weiter aus, um Implantate zur gezielten Medikamentengabe zu entwickeln. Dafür gründeten sie jetzt ein eigenes Unternehmen.

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Neue Seite erklärt NAKI-Arbeit

Der Berliner Standort des Bundesgesundheitsministeriums in der Friedrichstraße.

Viele Medizintechnikhersteller wünschen sich mehr Klarheit über die Anforderungen der Medical Device Regulation. Eine neue Seite auf der BMG-Homepage beschreibt jetzt die Arbeit des Nationalen Arbeitskreises.

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Frisches Kapital für die Krebsimmuntherapie

Der Unternehmenssitz in Mainz hat es bereits zu beträchtlicher Größe gebracht.

Das Mainzer Biotech-Unternehmen BioNTech schließt eine zweite Finanzierungsrunde, die sogenannte Serie A Finanzierung, über 270 Millionen US-Dollar ab. Bereits die Erstfinanzierung bei der Gründung vor acht Jahren war eine der größten in der europäischen Biotech-Branche.

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Einmal-Handschuhe sicherer machen

Dr. Larisa Schmidt (Chemikerin), Michael Schneiker (Finanzen), Dr. Martin Bothe (Geschäftsführer, Physiker) und Dr. Nikolaus Mirtschin (Ingenieur) sind gemeinsam Smarterials Technology und haben medizinische Handschuhe entworfen, die sicher und praktisch sind.

Smarterials Technology entwickelt neuartige Einmal-Handschuhe für den Gesundheitssektor, die mehr Schutz vor Nadelstichverletzungen bieten, ohne das Tastgefühl zu verschlechtern. Mit dem Kapital aus einer gerade erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde wollen die Berliner Start-up-Gründer ihr Produkt zur Marktreife bringen.

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Alle müssen mitmachen

Viele Krankenhäuser erbringen die erforderliche Mindestmenge an Operationen nicht und rechnen die Eingriffe trotzdem ab. Dem will der Gemeinsame Bundesausschuss einen Riegel vorschieben.

Für viele Krankenhäuser und Universitätskliniken wird es 2019 ernst. Eine neue Mindestmengenregelung für planbare Krankenhausleistungen wird scharf geschaltet und setzt das Verfahren neu auf.

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Mit künstlicher Intelligenz gegen Stürze

Lindera hat einen Mobilitätstest zur Reduzierung des Sturzrisikos bei Senioren entwickelt, um mit Künstlicher Intelligenz den Pflegealltag zu unterstützen.

Die Lindera GmbH hat eine App entwickelt, die das individuelle Sturzrisiko ermittelt und Tipps zu Sturzvermeidung gibt. Für die mit Video-Gangbildanalyse und Machine Learning arbeitende Software wurde das Berliner Start-up jetzt mit dem VFG-e-Health-Award belohnt.

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Weniger Rauchen, weniger Krebs

Das Robert-Koch-Institut rechnet damit, dass altersbedingt die Krebsneuerkrankungsrate in der Bundesrepublik bis 2030 erheblich ansteigen wird.

Die neuen Krebsdaten wurden vergangene Woche vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht. Sie belegen einen seit Jahren bekannten Trend: Jeder zweite Deutsche erkrankt in seinem Leben an Krebs. Und die absoluten Zahlen nehmen weiter deutlich zu.

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