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Viel Neues, hohes Innovationspotenzial

MRT und Strahlentherapie in einem - das Hybridgerät ermöglicht eine punktgenaue Bestrahlung von Tumoren, auch wenn diese in Bewegung sind, etwa wenn der Patient atmet. Diese und weitere Innovationen haben in den vergangenen Jahren die Quote der Krebsheilungen erhöht.

Die Strahlentherapie ist heute eine zentrale Säule bei der Behandlung von Krebserkrankungen wie dem Mamma- oder dem Prostatakarzinom. Welche Technologien es ermöglichen, bösartige Tumore immer präziser zu bestrahlen, und was die Zukunft bringen wird, diskutierten Experten jetzt bei einem Roundtable in Berlin.

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Liveübertragung aus der Lunge

Florian Thürk, Erstautor der im Fachjournal PLOS One veröffentlichten Studie, erklärt einem Proband die Methode der  Elektrischen Impedanztomografie.

Die elektrische Impedanztomografie soll es ermöglichen, die Lungenfunktion von Beatmungspatienten in Echtzeit zu überwachen. Forscher aus Wien haben jetzt eine individualisierte Auswertungsmethode entwickelt, die Genauigkeit und Aussagekraft des neuen bildgebenden Verfahrens deutlich verbessert.

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E-Health noch auf der Geburtsstation

Yves Laukemann, Informatik-Leiter des Basler St. Claraspital, spricht bei der Veranstaltung Health 2.017 in Zürich über die Digitalisierungsbemühungen des Krankenhauses. E-Health steckt auch in der Schweiz noch in den Kinderschuhen.

Auf dem Weg in die digitale Zukunft der Medizin steht die Schweiz noch vor etlichen Herausforderungen: Zentrale Baustelle in unserem Nachbarland ist die Einführung digitaler Patientenakten.

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Krebstherapie wird individueller

Mit der FMISO-PET-Bildgebungsmethode lässt sich die Wirkung der kombinierten Radio-Chemotherapie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren vorhersagen – eine wichtige Basis für eine verbesserte Therapie.

Patienten mit einem Kopf-Hals-Tumor können in Zukunft individueller behandelt werden. Möglich macht das eine neuartige Form der Tumordiagnose, die genauer als bisher die Widerstandsfähigkeit der Krebszellen erkennen lässt.

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Screening hui, Sauerstoffmaske pfui

Kardiologen vom Universitätsherzzentrum in Zürich haben eine interessante Studie durchgeführt: Demnach kann ein MRT bei Brustschmerzpatienten mit Troponin-Nachweis und normalen Herzkranzgefäßen dazu beitragen, Leben zu retten.

Gleich zwei Studien brachen beim gerade beendeten Kardiologenkongress in Barcelona eine Lanze für ein besseres kardiovaskuläres Screening. Die undifferenzierte Sauerstofftherapie beim Herzinfarkt dagegen wurde in Rente geschickt.

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Katheterablation am Herz überzeugt

Die Mediziner auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie diskutierten dieses Jahr vor allem die unterschiedlichen Ablationstherapien per Katheter.

Patienten mit Herzinsuffizienz, die auch Vorhofflimmern haben, scheinen stark davon zu profitieren, wenn diese Herzrhythmusstörung per Katheter beseitigt wird. Und beim Bluthochdruck könnte die Ablationstherapie ein Revival erleben.

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Start-up aus Aachen will die USA erobern

Protembis hat ein Filtersystem entwickelt, das die Einschwemmung von Emboliepartikeln in das zerebrale Gefäßsystem beim Herzklappenersatz oder anderen minimalinvasiven Prozeduren am Herzen verhindert.

Das Medizintechnik-Start-up Protembis aus Aachen ist neu in das Programm des German Accelerator Life Sciences (GALS), einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), aufgenommen worden. Dadurch soll die US-Expansion unterstützt und die klinische Erprobung des innovativen Schlaganfall-Präventions-Systems beschleunigt werden.

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Kleben war gestern

Liqui-Patch: Der Wirkstoff wird mit einem Pumpspray-Applikator auf die Haut gesprüht, innerhalb von 90 Sekunden bildet sich ein Film, aus dem der Wirkstoff freigesetzt und in den Blutkreislauf abgegeben wird, ohne den Magen-Darm-Trakt oder die Leber vorher passieren zu müssen.

Das Berliner Start-up Epinamics tritt an, die Produktwelt der Wirkstoffpflaster zu revolutionieren. Nicht mehr kleben, sondern sprühen – so lautet die Devise. Und eine fesche Marketingbezeichnung für das neue Produkt gibt’s auch schon: Liqui-Patch.

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Schirmchen gegen Gefäßmüll

Das Doppelfiltersystem verhindert, dass kleinste Partikel ins Gehirn geschwemmt werden und dort Schlaganfälle verursachen.

Mit einem modernen Doppelfiltersystem kann bei der Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) verhindert werden, dass kleine Gefäßpartikel ins Gehirn gelangen. Experten vom Uniklinikum Ulm haben damit in einer großen Patientenkohorte gute Erfahrungen gemacht.

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