Datum: 11. - 14.10.2017

Laboratoriumsmedizin – von „omics" und „Big Data" zur Grundversorgung

Ort: Oldenburg

 

14. Jahrestagung der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin


Der Wissenszuwachs hat auch in unserem Fachgebiet ein unvorstellbares Ausmaß erreicht. Ist zur Beurteilung einzelner numerischer oder qualitativer Resultate von Laboratoriumsuntersuchungen noch die persönliche Expertise des Laborarztes oder Klinischen Chemikers gefordert, so ist die Befundung großer Datenmengen, wie sie in Proteom-, Metabolom- oder Ganzgenom-Analysen erhalten werden, nur mit Hilfe einer eigenen Kunst, der Bioinformatik, möglich. Diese wird zukünftig eine gewichtige Rolle in unserer Arbeit einnehmen müssen.
Uns lang vertraute Analysentechniken wie etwa die Massenspektrometrie werden längst außerhalb des klinisch-chemischen Kerngebiets in der diagnostischen Routine angewendet und haben konventionelle Methoden abgelöst; dies bietet Grund genug, ihnen auch in unserem Programm einen angemessenen Platz zu geben. Der Trend zur Konsolidierung verschiedener analytischer Techniken in möglichst einer einzelnen Plattform oder miteinander verbundenen Systemen und die Expansion in immer neue Gebiete der Analytik zeigen die hohe Dynamik in der Entwicklung der Laboratoriumsmedizin (aus dem Grußwort zum Kongress)..

Veranstaltungsdatum

11. bis 14. Oktober 2017

Veranstaltungsort

Weser-Ems-Hallen
Oldenburg

Programm

http://dgkl2017.de/programm/kongressprogramm/

Themenschwerpunkte

• Labordiagnostik von neurologischen Erkrankungen
• Bioinformatik in der Labormedizin
• Labormedizin und Versorgungsforschung
• Neue Entwicklungen in der Massenspektrometrie
• Diagnostik von Inflammation und Infektion
• Instrumentelle Analytik in der Bakteriologie
• Molekulare Onkologie und „Liquid profiling“
• Aktuelle Erkenntnisse in der Hämostaseologie

Weitere Informationen und Anmeldung

http://dgkl2017.de/