Datum: 17.01.2018

Wearables, Apps und sonstige Sensoren. Die Medikalisierung des Lebens

Ort: Köln

 

Die programmierte Gesundheit – Digitalisierung in der Medizin
Öffentliche Ringvorlesung 2017/18, 8. Veranstaltungstermin


Diese Veranstaltungsreihe setzt sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen von Big Data, Telematik, Gesundheits-Apps und anderen digitalen Neuerungen für die Medizin auseinander. Dabei wird u.a. diskutiert, wie sich die Digitalisierung auf das Verhältnis von Arzt und Patient auswirkt, was wir tun können, um die Privatsphäre der Patienten und unser solidarisches Versicherungssystem zu schützen, und ob die digitale Medizin die an sie gestellten Erwartungen überhaupt erfüllen kann.
An neun Terminen werden je zwei VertreterInnen aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam die Thematik beleuchten und über aktuelle Erkenntnisse und grundlegende Reflexionen u.a. aus Medizin, Informatik, Gesundheitsforschung, Recht und Wirtschaftswissenschaften berichten (in Anlehnung an Veranstalterangaben).

Veranstaltungsdatum
17. Januar 2018
18.00 bis 19.30 Uhr
8. Termin

Veranstaltungsort
Hauptgebäude der Universität zu Köln
Hörsaal XII
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Veranstalter
ceres
cologne center for
ethics, rights, economics, and social sciences of health

Programm
Aktuellen Studien zufolge erfasst mittlerweile ein Drittel der Internetnutzer weltweit die eigene Gesundheit und Fitness mithilfe von Apps, Fitness-Trackern und anderen digitalen Anwendungen. Auch in Deutschland überwachen viele Menschen ihre Gesundheit und Fitness digital und sind bereit, die dabei gesammelten persönlichen Daten an die verschiedenen Anbieter der Apps zu übermitteln. Wo liegen die Chancen der Selbstvermessung und des Monitoring etwa bei chronischen Erkrankungen? Wo liegen Gefahren der Preisgabe teils hochgradig persönlicher Daten? Wohin führt ein gesellschaftlicher Trend, alle Lebensbereiche zu vermessen – und Menschen gemäß bestimmter Eigenschaften zu kategorisieren? (nach Veranstalterangaben)

Gesund durch Apps und digitale Assistenzsysteme?
PD Dr. med. Urs-Vito Albrecht
Stellvertretender Institutsleiter am Standort Medizinische Hochschule Hannover, P. L. Reichertz Insitut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Digitale Selbstvermessung zwischen Freiwilligkeit und Zwang. Soziologische und ethische Implikationen von Lifelogging
Prof. Dr. phil. Stefan Selke
Forschungsprofessor „Transformative und Öffentliche Wissenschaft“ Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft, Hochschule Furtwangen

Weitere Informationen und Anmeldung

http://ceres.uni-koeln.de/veranstaltungen/ceres-ringvorlesung/programm-201718/