Gesichter

Die rund 1.200 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind das innovative Rückgrat der Medizintechnikbranche. Die Triebfeder vieler KMU sind Menschen mit visionären Ideen und wirtschaftlichem Geschick. Wir stellen hier die Gesichter der Branche vor:

Brückenbauer zwischen zwei Welten

Stefan Jockenhövel hat eine sogenannte Brückenprofessur inne – zwischen dem Institut für Textiltechnik (ITA) und dem Helmholtz Institut für Biomedizinische Technik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

Faserverstärkte patienteneigene Herzklappen und Gefäßprothesen könnten schon bald eine riesige Lücke in der Herzchirurgie schließen. Ein Besuch beim Entwickler Professor Dr. Stefan Jockenhövel in Aachen.

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Die Vermessung des Ichs

Die Quantified-Self-Bewegung in Deutschland wächst und immer mehr Menschen vermessen sich selbst, um fit und gesund zu bleiben. Was bisher ein Hobby für Tech-Begeisterte ist, könnte schon bald die Medizin revolutionieren.

Geräte und Technologien zur Selbstvermessung wie Fitness-Tracker, intelligente Wagen oder Diät-Apps gehören inzwischen zum Alltag vieler Menschen. Die "Quantified Self (QS)"-Bewegung birgt zudem große Potenziale für Gesundheitsvorsorge und Medizin. Pionier der deutschen QS-Bewegung ist Florian Schumacher.

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Vom bewegten Assistenten zum programmierten Operateur

Die Arbeitsgruppe um Dr. Axel Krieger entwickelt am Childrens Medical Center in Alexandria, Virginia den autonom operierenden Medizinroboter STAR. Im Bild von links: Ryan Decker, Axel Krieger, Carolyn Cochenour, Azad Shademan und Justin Opfermann.

Der Markt für Robotertechnologie entwickelt sich rasant. Noch ist der Alltag im Operationssaal vom computergesteuerten autonomen Operieren weit entfernt. In den Laboren werden diese Systeme aber bereits getestet – unter anderem am Children’s National Medical Center in Alexandria. Axel Krieger forscht dort seit 15 Jahren zur Medizinrobotik.

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Das Mutter-Tochter-Unternehmen

Ein gutes Gespann: Dindia (li.) und Anna Gutmann sind Mutter und Tochter und haben zusammen ein Unternehmen gegründet.

Ohne technische Vorkenntnisse baut Künstlerin Anna Gutmann ein Gerät, das ihre halbseitig gelähmte Tochter Dindia vor einem Leben im Rollstuhl bewahrt. Damit auch andere Betroffene von der Technologie profitieren, gründeten Mutter und Tochter gemeinsam das Start-up ReMoD.

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Von einem, der auszieht, den US-Markt zu erobern

Auf dem Sprung über den großen Teich: Jörg Land, Gründer und Geschäftsführer der Sonormed GmbH.

Seit der Gründung im Jahr 2012 feiert das Hamburger Start-up Sonormed mit seiner Therapie-App Tinnitracks einen Erfolg nach dem anderen. Nun wollen die Jungunternehmer mit ihrer digitalen Tinnitus-Therapie den US-Markt erobern.

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Facharzt, Forscher, Firmenchef

Alexander Wolff von Gudenberg vor der Kasseler Wilhelmshöhe. Hoch hinaus ging es auch für seine Kasseler Stottertherapie und die Sprachsoftware flunatic. Gudenberg ist selbst Betroffener und entwickelte in den vergangenen 20 Jahren die erfolgreichste Stottertherapie in Deutschland.

Vor 20 Jahren etablierte Alexander Wolff von Gudenberg die erste deutschsprachige Behandlungs-Software, die heute „flunatic“ heißt. Inzwischen bietet er seine Online-Therapie sogar in Brasilien und Kuwait an. Sein Start-Up ist nach und nach zum Marktführer gewachsen.

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Die Organkopierer

In der klassischen Medizintechnik sieht man solche jungen Gesichter nicht allzu häufig. Viola Pfützner ist 32 Jahre jung, ihr Mann Marcel 33. Vor zwei Jahren haben sie gemeinsam die Medizinische Modellbau Manufaktur GmbH gegründet. Dort fertigen sie auf Basis individueller Patientendaten dreidimensionale Kopien innerer Organe.

Sie sind im Bereich der klassischen Medizintechnik tätig, nutzen dafür aber eine digitale Technologie: In ihrer Medizinischen Modellbau Manufaktur GmbH in Wildau drucken Viola und Marcel Pfützner lebensechte Organkopien dreidimensional aus.

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