Projekte

Innovative Medizintechnik bietet ein großes Potenzial für die Gesundheitsversorgung der Zukunft. Der Weg eines neuen Medizinprodukts von der Idee bis in den Markt kann mitunter lang und steinig sein. Eine öffentliche Förderung kann diesen Weg erleichtern. Wir stellen vielversprechende Projekte aus der Förderung vor:

KIZMO hat ein Ohr für Anwender

Überzeugendes Konzept: Staatssekretär Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet Dr. Michael Buschermöhle  vom Klinischen Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg (KIZMO) aus. KIZMO ist einer von fünf Gewinnern im Wettbewerb um die Förderung des BMBF zum Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen.

Die Bedürfnisse der Anwender frühzeitig im Entwicklungsprozess von Medizintechnik zu berücksichtigen, hat sich Dr. Michael Buschermöhle vom Klinischen Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg – kurz KIZMO – zur Aufgabe gemacht. Gefördert wird er dabei durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Weiterlesen

Schüler der Natur

Inspiriert vom Bohrstachel der Holzwespe: der Sirex Knochenbohrer, den die Gruppe „Bionik und Medizintechnik“ des Fraunhofer IPA entwickelt hat.

Oliver Schwarz und sein Team am Fraunhofer IPA in Stuttgart nutzen Prinzipien aus der Tier- und Pflanzenwelt, um innovative medizintechnische Produkte zu entwickeln. Unternehmen können mit konkreten Problemstellungen an die interdisziplinäre Gruppe „Bionik und Medizintechnik“ herantreten. Doch die Branche tut sich noch schwer damit, den Schatz an Ideen, den die Natur bietet, zu heben.

Weiterlesen

Neuartige Implantate sollen das Leben im Alter verbessern

An der Universität Rostock wird an neuartigen Implantaten geforscht, die zur Regeneration von Knochen und Knorpel eingestezt werden sollen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1270 „ELektrisch Aktive ImplaNtatE – ELAINE“ in den kommenden vier Jahren insgesamt mit elf Millionen Euro. Mit der Sprecherin des interdisziplinären Forschungsverbundes, Professor Ursula van Rienen vom Lehrstuhl Theoretische Elektrotechnik an der Universität Rostock, sprachen wir über neue Ansätze für künftige biomedizinische Implantate.

Weiterlesen

Neue Stents für verengte Gallenwege

Der Gallengang (in der Darstellung der grüne Schlauch) kann verstopfen oder sich verengen. Mediziner setzen dann Stents ein, damit die Gallenflüssigkeit weiter abfließen kann. Diese müssen allerdings häufig gewechselt werden. Um Patienten operative Eingriffe zu ersparen, arbeiten Rostocker Forscher an neuartigen Stents, die länger im Gallengang bleiben können. KMU-innovativ

Für Menschen mit schweren Gallenerkrankungen sind Gallengang-Stents eine wichtige Behandlungsoption, die nicht selten Leben rettet. Im Projekt „GastroFreeFlow“ entwickeln Wissenschaftler der Uni Rostock gemeinsam mit Industriepartnern jetzt eine neue Generation von Stents, die wesentlich länger halten sollen.

Weiterlesen

Diagnosen aus dem Hightech-Schuh

Sensoren in einer Chipkarte erfassen das Gangmuster des Patienten. Eine Software filtert die für Parkinson charakteristischen Gangstörungen heraus.

Unsicherer Gang, langsame Schritte – bisher mussten sich Ärzte bei der Diagnose und Therapie von Parkinson auf ihre subjektiven Eindrücke von den Bewegungen ihrer Patienten verlassen. Nun hat ein Forscherteam aus der Region Nürnberg-Erlangen ein Sensorsystem entwickelt, das objektive Daten über das Gangverhalten liefern kann. Mit spannenden Einsatzmöglichkeiten.

Weiterlesen

Schrittmacher für das verletzte Rückenmark

Das Forscherteam der Klinik für Neurologie mit experimenteller Neurologie will Querschnittsgelähmten wieder auf die Beine helfen.

Ein deutsch-schweizerisches Forscherteam will durch elektrische Stimulation des Rückenmarks die Bewegungsfähigkeiten von Querschnittgelähmten wieder herstellen. Versuche mit Ratten verliefen so erfolgreich, dass die innovative Therapiemethode seit kurzem an Patienten erprobt wird. Auch die Entwicklung eines neuartigen, besonders schonenden Implantats zur Elektrostimulation ist schon weit fortgeschritten.

Weiterlesen

Einatmen, ausatmen – die Diagnose steht

Um Krankheiten aufzuspüren, sind oft teure und aufwändige Untersuchungen wie Röntgen oder Gewebeentnahmen nötig. Krankheiten stattdessen über die Atemluft diagnostizieren zu können - das wäre ein riesiger Fortschritt.

Krankheiten hinterlassen Spuren – im Blut oder im Urin, aber auch in unserer Atemluft. Statt aufwändiger Blutabnahmen und langwieriger Laboruntersuchungen könnte in Zukunft eine Atemgasanalyse die Diagnose von bestimmten Krankheiten deutlich vereinfachen und beschleunigen.

Weiterlesen

Vom Metall zum Kunststoff

Daniel Lazic entwickelt im Unternehmen neue Produkte. KMU-innovativ

Die Peter Lazic GmbH stellt Aneurysmenclips her und verkauft sie auf dem Weltmarkt. Mit einer innovativen Idee will sie die Behandlung revolutionieren - und so ihre Zukunft sichern.

Weiterlesen

Hightech-Kunststoff für besseres Sehen

Die phake Intraokularlinse ist Hightech im Bereich Optik. Die Firma Human Optics will den Markt mit einer ultradünnen Version revolutionieren. KMU-innovativ

Künstliche Linsen, die zusätzlich zu einer natürlichen Linse ins Auge implantiert werden, nennt man phake Intraokularlinsen (PIOL). Sie können bei schwerer Fehlsichtigkeit eine leistungsfähige Alternative zu Sehhilfen oder Operationen sein.

Weiterlesen

Minisensor erkennt Anfälle und ruft Hilfe

Eine Studie, die das System unter kontrollierten Bedingungen im Krankenhaus erprobt, läuft bereits. In vier Jahren könnte das System auf dem Markt sein.

Das EPItect-Projekt entwickelt einen im Ohr getragen Sensor, der epileptische Anfälle zuverlässig identifiziert und so die Diagnose und Therapie der Erkrankung erleichtert. Zum System gehört auch eine Alarmfunktion, die bei einer Attacke automatisch einen Helfer alarmiert – für die Patienten ein Gewinn an Bewegungsfreiheit und Lebensqualität.

Weiterlesen