Politik und Wirtschaft

Nutzenbewertung nach § 137h: Sinnvoll, aber aufwändig

Der neu eingeführte § 137 h Sozialgesetzbuch V sieht ein standardisiertes Nutzenbewertungsverfahren für Hochrisikomedizinprodukte vor. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mittlerweile die ersten Bewertungsverfahren nach diesem Schema abgeschlossen. Weiterlesen

Elektronischer Medikationsplan: Gute Idee, schleppende Umsetzung

Der lange geforderte und im Vorfeld intensiv diskutierte, bundeseinheitliche Medikationsplan ist in der Versorgung angekommen. Als Werkzeug der intersektoralen Kommunikation ist der Plan bisher aber noch kein Erfolg. App-Anbieter wollen dazu beitragen, dass das anders wird. Auch integrierte Netzwerke für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit setzen auf die Digitalisierung.Weiterlesen

Mexiko: Marktwachstum mit Hindernissen

2017 ist ein schwieriges Jahr für den Medizintechnikmarkt in Mexiko. Über 80 Prozent des Bedarfs an Medizintechnik und Verbrauchsmaterialien werden eingeführt. Da die Regierung verstärkt ins Gesundheitssystem investiert, sind weitere Steigerungen zu erwarten. Weiterlesen

Interoperabilitätsverzeichnis: Umstrittene Standards

Mehr Einheitlichkeit bei den IT-Schnittstellen im Gesundheitswesen: Das will die Politik mit dem Interoperabilitätsverzeichnis erreichen, das im Sommer 2017 startet. Auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT wurde darüber heftig diskutiert. Gleichzeitig macht ein ganz neuer Standard von sich reden.Weiterlesen

Politik und Wirtschaft

Sinnvoll, aber aufwändig

Sollen Hochrisikoprodukte wie Herzschrittmacher künftig in die Versorgung, greift das Nutzenbewertungsverfahren nach 137h SGB V.

Der neu eingeführte § 137 h Sozialgesetzbuch V sieht ein standardisiertes Nutzenbewertungsverfahren für Hochrisikomedizinprodukte vor. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mittlerweile die ersten Bewertungsverfahren nach diesem Schema abgeschlossen.

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Gute Idee, schleppende Umsetzung

Seit 1. April sind Ärzte verpflichtet, Patienten, die dauerhaft Medikamente einnehmen müssen, einen Medikationsplan auszustellen.

Der lange geforderte und im Vorfeld intensiv diskutierte, bundeseinheitliche Medikationsplan ist in der Versorgung angekommen. Als Werkzeug der intersektoralen Kommunikation ist der Plan bisher aber noch kein Erfolg. App-Anbieter wollen dazu beitragen, dass das anders wird. Auch integrierte Netzwerke für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit setzen auf die Digitalisierung.

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Marktwachstum mit Hindernissen

Mexiko führt den Großteil seines Bedarfs an Medizintechnik ein. Drittgrößter Handelspartner auf diesem Gebiet ist Deutschland.

2017 ist ein schwieriges Jahr für den Medizintechnikmarkt in Mexiko. Über 80 Prozent des Bedarfs an Medizintechnik und Verbrauchsmaterialien werden eingeführt. Da die Regierung verstärkt ins Gesundheitssystem investiert, sind weitere Steigerungen zu erwarten.

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Umstrittene Standards

Im Sommer wird das Interoperabilitätsverzeichnis starten. Ziel: Die Systeme sollen künftig besser miteinander kommunizieren.

Mehr Einheitlichkeit bei den IT-Schnittstellen im Gesundheitswesen: Das will die Politik mit dem Interoperabilitätsverzeichnis erreichen, das im Sommer 2017 startet. Auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT wurde darüber heftig diskutiert. Gleichzeitig macht ein ganz neuer Standard von sich reden.

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Große Baustellen und Stau in Sicht

Ab jetzt tickt die Uhr. Die Verordnungen für Medizinprodukte und In-Vitro-Diagnostika sind verabscheidet. Jetzt geht es für die Hersteller darum, die neue Gesetzgebung zu verstehen und entprechende Unternehmensstrategien zu entwickeln.

Spätestens jetzt ist klar: Die Medizinproduktewelt, wie sie die Gesundheitswirtschaft kannte, gehört der Vergangenheit an. Die Medizinprodukteverordnung und die In-Vitro-Diagnostikaverordnung sind verabschiedet. Die Uhr tickt für Behörden, Benannte Stellen und Hersteller.

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Ein Markt mit vielen Tücken

Japan – verlockend, wenn auch nicht einfach zu durchschauen.

Unternehmen, die ihre Produkte in Japan an den Mann bringen wollen, müssen einen langen Atem haben. Die Inselnation hat sich schon immer gern abgeschottet. Jetzt stehen die Grenzen des Landes zwar offen. Doch die regulatorischen Hürden für Medizinprodukte sind hoch.

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Europäische Metropolregion Nürnberg auf Wachstumskurs

Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender des Medical Valley EMN: „Durch ein Ökosystem wie das Medical Valley gibt es viel Unterstützung für Innovationen. Es erzeugt eine stimulierende Atmosphäre, die optimistisch stimmt und dazu motiviert, Neues zu wagen.“

Der vom Bundesforschungsministerium geförderte Spitzencluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg wächst weiter. Erst vor kurzem wurde in Forchheim ein neues Innovationszentrum errichtet. Wir sprachen darüber mit dem Vorstandsvorsitzenden Professor Erich R. Reinhardt.

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Die digitale Kurve kriegen

Auch wenn man das Wort nicht mehr hören mag: Die Digitalisierung der Medizin ist ein Megatrend. Medizintechnikunternehmen, die im Spiel bleiben möchten, sollten neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Die Zukunft des Gesundheitswesens ist digital – das sagen immer mehr Ärzte, Medizintechniker und Versicherer. Wer den Anschluss nicht verpassen möchte, sollte über neue Lösungen nachdenken. Zur Inspiration lohnt ein Blick über Branchengrenzen hinweg.

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Wie die digitale Transformation gelingt

Ärzte werden durch die Digitalisierung zu besseren Ärzten, sagt Professor Stefan Stoll im Interview mit Medizintechnologie.de. Er fordert Unternehmen auf, ihre Produkte mit Sensorik und Software zu impfen und damit neue Geschäftsfelder für das digitale Zeitalter zu etablieren.

Die Digitalisierung durchdringt mit hoher Geschwindigkeit alle Branchen – und fordert selbst etablierte Unternehmen heraus. Es gilt, sich datengetriebene Geschäftsmodelle zu erschließen, um neue Wertschöpfung zu generieren.

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Beratung für Startups und Gründer

Auf der Medizintechnik-Messe Medica haben Innovatoren jedes Jahr die Möglichkeit Antworten vom BfArM auf regulatorische Fragen zu bekommen. Dr. Wolfgang Lauer, Leiter der Abteilung Medizinprodukte, nimmt sich dort persönlich Zeit. Um das Angebot auszuweiten, eröffnet das BfArM jetzt ein Innovationsbüro, das ganzjährig für Startups und Gründer erreichbar ist.

Mit einem neuen Innovationsbüro will das BfArM jetzt Start-Ups und Forschungseinrichtungen gezielte regulatorische Hilfestellung geben und so dazu beitragen, Fehlentscheidungen in der frühen Entwicklung neuer Produkte zu vermeiden. Wir sprachen mit Dr. Wolfgang Lauer über die Motivation, den Zeitpunkt und die Erwartungen.

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