Politik und Wirtschaft

Interoperabilitätsverzeichnis: Umstrittene Standards

Mehr Einheitlichkeit bei den IT-Schnittstellen im Gesundheitswesen: Das will die Politik mit dem Interoperabilitätsverzeichnis erreichen, das im Sommer 2017 startet. Auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT wurde darüber heftig diskutiert. Gleichzeitig macht ein ganz neuer Standard von sich reden.Weiterlesen

Japan: Ein Markt mit vielen Tücken

Unternehmen, die ihre Produkte in Japan an den Mann bringen wollen, müssen einen langen Atem haben. Die Inselnation hat sich schon immer gern abgeschottet. Jetzt stehen die Grenzen des Landes zwar offen. Doch die regulatorischen Hürden für Medizinprodukte sind hoch.Weiterlesen

Neue Geschäftsmodelle: Die digitale Kurve kriegen

Die Zukunft des Gesundheitswesens ist digital – das sagen immer mehr Ärzte, Medizintechniker und Versicherer. Wer den Anschluss nicht verpassen möchte, sollte über neue Lösungen nachdenken. Zur Inspiration lohnt ein Blick über Branchengrenzen hinweg. Weiterlesen

Politik und Wirtschaft

Umstrittene Standards

Im Sommer wird das Interoperabilitätsverzeichnis starten. Ziel: Die Systeme sollen künftig besser miteinander kommunizieren.

Mehr Einheitlichkeit bei den IT-Schnittstellen im Gesundheitswesen: Das will die Politik mit dem Interoperabilitätsverzeichnis erreichen, das im Sommer 2017 startet. Auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT wurde darüber heftig diskutiert. Gleichzeitig macht ein ganz neuer Standard von sich reden.

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Große Baustellen und Stau in Sicht

Ab jetzt tickt die Uhr. Die Verordnungen für Medizinprodukte und In-Vitro-Diagnostika sind verabscheidet. Jetzt geht es für die Hersteller darum, die neue Gesetzgebung zu verstehen und entprechende Unternehmensstrategien zu entwickeln.

Spätestens jetzt ist klar: Die Medizinproduktewelt, wie sie die Gesundheitswirtschaft kannte, gehört der Vergangenheit an. Die EU-Medizinprodukteverordnung und die EU-In-Vitro-Diagnostika-Verordnung sind verabschiedet. Die Uhr tickt für Behörden, Benannte Stellen und Hersteller.

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Ein Markt mit vielen Tücken

Japan – verlockend, wenn auch nicht einfach zu durchschauen.

Unternehmen, die ihre Produkte in Japan an den Mann bringen wollen, müssen einen langen Atem haben. Die Inselnation hat sich schon immer gern abgeschottet. Jetzt stehen die Grenzen des Landes zwar offen. Doch die regulatorischen Hürden für Medizinprodukte sind hoch.

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Europäische Metropolregion Nürnberg auf Wachstumskurs

Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender des Medical Valley EMN: „Durch ein Ökosystem wie das Medical Valley gibt es viel Unterstützung für Innovationen. Es erzeugt eine stimulierende Atmosphäre, die optimistisch stimmt und dazu motiviert, Neues zu wagen.“

Der vom Bundesforschungsministerium geförderte Spitzencluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg wächst weiter. Erst vor kurzem wurde in Forchheim ein neues Innovationszentrum errichtet. Wir sprachen darüber mit dem Vorstandsvorsitzenden Professor Erich R. Reinhardt.

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Die digitale Kurve kriegen

Auch wenn man das Wort nicht mehr hören mag: Die Digitalisierung der Medizin ist ein Megatrend. Medizintechnikunternehmen, die im Spiel bleiben möchten, sollten neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Die Zukunft des Gesundheitswesens ist digital – das sagen immer mehr Ärzte, Medizintechniker und Versicherer. Wer den Anschluss nicht verpassen möchte, sollte über neue Lösungen nachdenken. Zur Inspiration lohnt ein Blick über Branchengrenzen hinweg.

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Wie die digitale Transformation gelingt

Ärzte werden durch die Digitalisierung zu besseren Ärzten, sagt Professor Stefan Stoll im Interview mit Medizintechnologie.de. Er fordert Unternehmen auf, ihre Produkte mit Sensorik und Software zu impfen und damit neue Geschäftsfelder für das digitale Zeitalter zu etablieren.

Die Digitalisierung durchdringt mit hoher Geschwindigkeit alle Branchen – und fordert selbst etablierte Unternehmen heraus. Es gilt, sich datengetriebene Geschäftsmodelle zu erschließen, um neue Wertschöpfung zu generieren.

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Beratung für Startups und Gründer

Auf der Medizintechnik-Messe Medica haben Innovatoren jedes Jahr die Möglichkeit Antworten vom BfArM auf regulatorische Fragen zu bekommen. Dr. Wolfgang Lauer, Leiter der Abteilung Medizinprodukte, nimmt sich dort persönlich Zeit. Um das Angebot auszuweiten, eröffnet das BfArM jetzt ein Innovationsbüro, das ganzjährig für Startups und Gründer erreichbar ist.

Mit einem neuen Innovationsbüro will das BfArM jetzt Start-Ups und Forschungseinrichtungen gezielte regulatorische Hilfestellung geben und so dazu beitragen, Fehlentscheidungen in der frühen Entwicklung neuer Produkte zu vermeiden. Wir sprachen mit Dr. Wolfgang Lauer über die Motivation, den Zeitpunkt und die Erwartungen.

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Teurer Umbau der Weltwirtschaft

Der 45. Präsident der USA ist gewählt. New York ist nicht nur einer der wichtigsten Schauplätze der Weltwirtschaft, sondern auch Heimat von Donald Trump.

Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist im Amt und bewegt weltweit die Entscheider in den Schaltzentralen der Regierungen und Unternehmen. Die Abschottung des US-amerikanischen Marktes könnte die deutsche Medizintechnik empfindlich treffen. Langfristig schadet Trump aber seinem eigenen Land. Die deutsche Industrie wünscht sich Bemühungen von Berlin und Brüssel, die Verhandlungskanäle über das transatlantische Freihandelsabkommen offen zu halten.

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