InnovationsLOTSE

Von der Idee zum Medizinprodukt

Supply Chain implementieren

Was ist das Ergebnis?

  • Produktionsstandort
  • Supply Chain

Was ist zu tun?

Steht der Aufbau einer Produktion an, müssen viele Faktoren analysiert werden. Dazu gehören die geplanten Zielmärkte, die angestrebten Absatzmengen, Lagerbestände, Kosten-Nutzen-Relationen sowie Risikoabschätzungen (z.B. Ressourcenverfügbarkeit, Technologiezugang). Auch regulatorische Anforderungen oder die Fachkräftesituation sind ausschlaggebend.

Ein gutes Supply-Chain-Management hilft, die Prozesse schlank und kostengünstig zu halten und gleichzeitig Qualität und Durchlaufzeiten zu optimieren. Relevant ist dabei vor allem die Rückverfolgbarkeit der Chargen im gesamten Produktionsprozess. Die Lieferantenauswahl beruht auf einem Risikomanagement, das die Lieferanten anhand vergleichbarer Kriterien bewertet. In die Auswahl der relevanten Zulieferer sollte die Abteilung Einkauf auf Grundlage der Zielkostenrechnung und der Produktionsplanung eingebunden werden. Das Produktionskonzept wird um die definierte Supply Chain ergänzt.

Mit jedem Lieferanten ist vorab zu vereinbaren, wie sein Qualitätsmanagement und das QM-System des Herstellers ineinandergreifen. Sollten die QM-Systeme nicht zueinander passen, müssen für die einzelnen Produktkomponenten verbindliche Dokumentationspflichten und gegebenenfalls Audits verabredet werden. Falls notwendig, werden den Lieferanten Maßnahmen und Fristen vorgegeben, innerhalb derer sie die Maßnahmen umsetzen sollten. Können sie diese nicht erfüllen, sind Konsequenzen zu ziehen, bis hin zu einer Beendigung der Zusammenarbeit.

Wer ist zuständig?

  • Interne Rolle Logistik
    Etablierung eines SCM-Systems
  • Interne Rolle Einkauf
    Auswahl Lieferanten
  • Interne Rolle Qualitätsmanagement
    Lieferanten-Audits

Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

  • Hoher Aufwand beim Wechsel etablierter Lieferanten
  • Kommunikationsaufwand bei Produktion im Ausland
  • Definition der Verantwortlichkeiten für Distributionsrisiken
  • Kundennähe als Verkaufsargument