InnovationsLOTSE

Von der Idee zum Medizinprodukt

Produktdefinition erstellen

Was ist das Ergebnis?

  • Produktstrategie
  • Wettbewerbsanalyse
  • Lastenheft (Use Cases, Anwendungsorte)

Was ist zu tun?

Die Idee für ein Produkt allein reicht nicht aus – es muss auch verkauft werden können. Anders ausgedrückt: Es muss einen Bedarf und Kunden dafür geben. Eine detaillierte Marktanalyse ist daher unverzichtbar. Das Marketing analysiert den Zielmarkt und die Wettbewerber im Detail. Diese Wettbewerbsanalyse bildet die Grundlage für eine Produktstrategie. Die Produktstrategie definiert zum einen die Zielkunden für das zu entwickelnde Produkt; zum anderen benennt sie die Alleinstellungsmerkmale (unique selling propositions oder unique selling points – USP), die das Produkt für die Zielkunden interessant machen. Die Produktstrategie umfasst den gesamten Produktlebenszyklus bis zur Entsorgung beziehungsweise zum Recycling des Produkts. Auch mögliche Kooperationen für Produktion und Inverkehrbringen des Medizinprodukts werden bereits geprüft.

Die Anwendungsfälle (Use Cases) werden spezifisch auf die Zielmärkte und Zielkunden (beispielsweise Mediziner, Patienten) zugeschnitten. Daraus lässt sich ableiten, welche Anforderungen die Kunden an das Produkt stellen und wo es angewendet werden soll. Diese betreffen nicht nur die beabsichtigte Verwendung des Produkts, sondern auch Bereiche wie Installation oder Entsorgung des Produkts. Die Kundenanforderungen werden kontinuierlich in einem Lastenheft dokumentiert.

Wer ist zuständig?

  • Interne Rolle Produktmanagement
    Definition Use Cases, Erstellung Lastenheft, Definition Zielmarkt, Erstellung Wettbewerbsanalyse, Definition Produktstrategie und Zielkunden
  • Interne Rolle Regulatory Affairs
    Definition Zweckbestimmung

Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

  • Integration aller Unternehmensbereiche mit direktem Kundenkontakt (Vertrieb, Service, Marketing)
  • Berücksichtigung der Unternehmensstrategie