InnovationsLOTSE

Von der Idee zum Medizinprodukt

DRG-Katalog prüfen

Was ist das Ergebnis?

Was ist zu tun?

Der Hersteller des Medizinprodukts prüft zunächst, ob das Produkt und die Indikation, der es zugeordnet ist, im OPS-Katalog und im ICD-10-Katalog des DIMDI abgebildet sind. Ist das nicht der Fall, kann er einen Prozedurenschlüssel (OPS-Kode) und eine ICD-10-Ziffer für das Produkt und die zugehörige Indikation beantragen. Gibt es bereits eine ICD-10-Ziffer sowie einen OPS-Code, können Leistungserbringer das Medizinprodukt einsetzen und zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen. Wie hoch die Vergütung ausfällt, kann man dem DRG-Katalog des Instituts für das Entgeltwesen im Krankenhaus (InEK) entnehmen. Darin sind den Diagnosen und Prozeduren Fallpauschalen, sogenannte Diagnosis Related Groups (DRG), zugeordnet. Diese bestimmen die Summe, die ein Krankenhaus für diese Behandlung abrechnen kann. Der Hersteller muss abwägen, ob die daraus abschätzbare Vergütung seines Produkts durch das Krankenhaus dem Preisniveau entspricht, das er für eine angemessene Refinanzierung erreichen muss. Die Informationen zur Abrechenbarkeit des Produkts stellt der Hersteller dem Leistgungserbringer zur Verfügung.

Wer ist zuständig?

  • Interne Rolle Market Access
    Prüfung des DRG-Katalog
  • Externe Rolle Externer Dienstleister
    Unterstützung bei der DRG-Zuordnung

Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

  • Abgleich der Erlöse und Kosten der Nutzer pro Nutzung