InnovationsLOTSE

Von der Idee zum Medizinprodukt

Forschungsbedarf ermitteln

Was ist das Ergebnis?

  • Grobe Normen- und Patentrecherche
  • Kooperationseinwilligung / Absichtserklärung

Was ist zu tun?

Auf Grundlage der Technologiebewertung werden die im Produktkonzept definierten Produktmodule analysiert, Referenztechnologien und Materialien festgelegt und dokumentiert. Der derzeitige Stand der Technik wird einerseits durch Analyse der wissenschaftlich-technischen Literatur, andererseits durch eine Normen- und Patentrecherche ermittelt. Das Ergebnis ist in einem Recherchebericht festzuhalten und um erste Überlegungen zur Schutzrechtsstrategie zu ergänzen. Womöglich offenbart sich dabei Forschungsbedarf. Auch dieser wird im Produktkonzept benannt. Sollte keine Forschung notwendig sein, kann direkt mit der technischen Spezifikation des Produktkonzepts begonnen werden.

Falls Forschungsbedarf identifiziert wurde, gilt es zu prüfen, ob im Unternehmen genügend Ressourcen dafür vorhanden sind. Reichen die internen Kompetenzen nicht aus, um den Erfolg des Forschungsprojekts sicherzustellen, sollte man sich externe Unterstützung holen. Geeignete Partner oder Dienstleister findet man sowohl über das vorhandene Netzwerk des Unternehmens als auch über öffentliche Netzwerke oder Branchenverzeichnisse (z.B. die Akteursdatenbank auf medizintechnologie.de). Falls erforderlich, sollten bereits relevante Vorarbeiten geplant und von den verantwortlichen Projektpartnern durchgeführt werden. Gegebenenfalls sollten Alternativen zu bestimmten Kompetenzen entwickelt werden, um auf etwaigen Veränderungsbedarf in der Verbundstruktur reagieren zu können.

Wer ist zuständig?

  • Interne Rolle Projektmanagement
    Patentrecherche, Identifizierung von Partnern
  • Interne Rolle Rechtsabteilung oder -beratung
    Lizensierung, Kooperationsverträge
  • Interne Rolle Forschung und Entwicklung
    Input zum Stand der Technik

Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

  • Auswahl der Kooperationspartner auf Grundlage wirtschaftlicher und strategischer Überlegungen zusätzlich zu den fachlichen Kriterien
  • Langfristige Entwicklung von Netzwerken und nachhaltigen Partnerschaften