InnovationsLOTSE

Von der Idee zum Medizinprodukt

Anwendernetze etablieren

Was ist das Ergebnis?

  • Kooperationsvereinbarungen
  • Evaluationsbögen

Was ist zu tun?

Der intensive Kontakt zwischen Hersteller und Anwender ist entlang des gesamten Innovationszyklus von großer Bedeutung. Im Rahmen der Vermarktungs-Aktivitäten zahlt sich ein tragfähiges Kontakt-Netzwerk mit Key-Opinion-Leaders (KOL) aus. Wichtig ist auch, neben KOL gute Ansprechpartner in Häusern der Regelversorgung zu haben, denn die Bedürfnisse von Anwendern in Universitätskliniken sind nicht vergleichbar mit denen der Flächenversorgung oder niedergelassenen Medizinern. Kontakte zu Anwendern lassen sich am besten in Netzwerken, Clustern und Fachgesellschaften oder durch den Besuch medizinischer Fachkongresse knüpfen. Um Feedback von Anwendern einzuholen und neue Ideen zu initiieren, kann der Hersteller Anwender-Workshops organisieren, entweder in Eigenregie oder in Kooperation mit Netzwerken.

Die KOL spielen neben ihrer Funktion als medizinisch-technische Input-Geber und als Referenzkunden bzw. Zugpferde bei der Vermarktung auch eine wichtige Rolle, wenn ein neues Diagnose- oder Therapieverfahren in medizinische Leitlinien aufgenommen werden soll. Die Aufnahme in Leitlinien ist bei innovativen Verfahren die Basis für eine breite Etablierung in der medizinischen Versorgung.

Sehr hilfreich ist neben den Anwenderkontakten auch ein intensives Kontaktnetzwerk zu Entscheidungsträgern der Gesundheitsversorgung wie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der Privaten Krankenversicherung (PKV) oder der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Wer ist zuständig?

  • Interne Rolle Produktmanagement
    Entwickeln und Pflegen von Anwendernetzwerken

Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

  • Anreize für Key Opinion Leader entwickeln
  • Fokussierung auf Netzwerke mit positiven Aufwand-Nutzen-Verhältnis