InnovationsLOTSE

Von der Idee zum Medizinprodukt

Dienstleistungspakete entwickeln

Was ist das Ergebnis?

Was ist zu tun?

Im Rahmen der Geschäftsmodell-Analyse stellt sich möglicherweise heraus, dass es vorteilhaft wäre, das Produkt mit einer begleitenden Dienstleistung, die über die klassischen Dienstleistungen bei Medizingeräten wie Installation, Erst-Einweisung am Gerät, Inspektion, Wartung, Reparatur etc. hinausgehen, aufzuwerten. Für die Detailplanung eines Dienstleistungsangebotes sind Prognosen über Kosten und Nutzen dieses erweiterten Angebots zu erstellen. Mögliche Bereiche für produktbegleitende Dienstleitungspakete umfassen unter anderem telemedizinische Services, Nachsorgetätigkeiten, Datenanalyse, webbasiertes Datenmanagement, Produkt-Updates oder auch Schulungen bzw. Webinare mit CME-Credits. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Ressourcen und Kompetenzen für diese Dienstleistungen zunächst aufgebaut werden müssen. Das bedeutet, der Hersteller muss in eine erhebliche finanzielle Vorleistung gehen. Außerdem muss berücksichtigt werden, wer nach den geltenden Regeln bestimmte medizinische Handlungen bzw. Dienstleistungen erbringen darf. Beim Aufbau der Kompetenzen ist es unverzichtbar, sich fachlich mit den medizinischen Anwendern sowie mit Akteuren der Erstattung (GKV, PKV) abzustimmen. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, zunächst einen etablierten Dienstleister zu beauftragen, bevor man eigene Ressourcen aufbaut.

Wer ist zuständig?

  • Interne Rolle Produktmanagement
    Definition der Dienstleistungspakete

Was sind kritische Erfolgsfaktoren?

  • Aufbau der Kompetenz für Dienstleistungsangebot
  • Abstimmung mit etablierten Markt-Playern im Bereich medizinischer Dienstleistungen